Javea

Jávea, zwischen den Landzungen San Antonio und La Nao, liegt im Norden der Provinz Alicante. Die Landzunge La Nao trennt die Buchten Alicantes von Valencia und gleichzeitig östlichster Punkt der Autonomen Region Valencia. Zum Schutz vor Piratenangriffen haben sich die Einwohner von Jávea 2 km weit im Landesinneren niedergelassen und eine ummauerte Siedlung errichtet, die bis 1877 erhalten blieb. Dort befindet sich heute der historische Stadtkern, in dessen Zentrum die Kirche Iglesia de San Bartolomé erbaut wurde. Schön anzusehen sind die weissen Häuser mit Eisengittern und Fenster- und Türstürzen aus goldbraunem Erdmaterial, das “Tosca” genannt wird.

Lohnenswert ist ein kleiner Spaziergang durch das historische Zentrum mit Rathaus, Markt, Kulturzentrum, dem Archäologischen und dem Ethnologischen Museum und der Kapelle Capilla de Santa Ana.2 km vom historischen Stadtzentrum liegt die als “Aduanas del Mar” bekannte Küsten- und Hafenzone Javeas. Hier findet besondere Erwähnung die in der Form eines Schiffes gebaute Kirche Nuestra Señora del Loreto. Auf der parallel zum Strand Playa del Benissero verlaufenden Landstrasse gelangt man nach El Arenal mit dem gleichnamigen, beliebtesten Strand Jáveas und dem einzigen staatlichen Hotel der Costa Blanca.

Die Küste Jáveas erstreckt sich über 20 km, von Cova Tallá bis Cala de la Granadella. Hier gibt es eine interessante Kombination aus Stränden mit feinem Sand, wie El Arenal, kleineren, mit Kiefern umgebenen Taucherstränden, z.B. Granadella, und Nacktbadestränden, wie Ambolo. Zurückziehen kann man sich auch kleine Buchten: Portichol und La Sardinera.

Weiter im Inneren gelangt man in das traditionelle Jávea mit seinen “rius-raus” und den Orangenbäumen am Fuß des Berges Montgó, der die Plantagen vor dem kalten Kontinentalklima schützt. Der Montgó liegt nördlich von Jávea und ist die natürliche Grenze zwischen Jávea und Dénia.